Das zweite AIM / IFK-Zukunftsbarometer zur Mobilität der Zukunft:
Die Mobilität der Zukunft – Wer bewegt wen?
Durch die weiter fortschreitende Urbanisierung werden neue Anforderungen an die Mobilität gestellt. Die Bevölkerung drängt unvermindert in die Städte (rund 70 Prozent der Weltbevölkerung wird laut Schätzungen bis 2050 im Großstädten und Megacities leben). Der größte Anteil der Verkehrsleistung im Landverkehr innerhalb der EU entfällt im Personenverkehr mit fast 90 Prozent immer noch auf den Verkehrsträger Straße, dabei entfallen sogar 93 Prozent der CO2-Emissionen auf den Straßenverkehr. Immerhin 79 Minuten pro Tag ist jeder Bürger im Durchschnitt unterwegs. Zudem steht jeder Bürger im Jahr 2050 rund 106 Stunden Stau pro Jahr, und somit dreimal mehr als heute erwartet. Verkehrspolitische Diskussionen erschöpfen sich allzu oft im Gegeneinander der Verkehrsträger, die um finanzielle Mittel und politische Unterstützung kämpfen. Das Institut für Zukunftsforschung und Wissensmanagement (IFK) sowie das Automotive Institute for Management (AIM) haben bereits zum zweiten Mal Experten im Rahmen einer aufwendigen Online-Studie mit multiplen methodischen Ansätzen und anschließenden Expertenrunden befragt, um die Informationen und Einschätzungen zur Mobilität im Jahr 2030 zu verdichten — mit interessanten Ergebnissen.



