Unser Hintergrund

Die Auto­mo­bil­in­dus­trie ist ein wesent­li­cher Wirt­schafts­fak­tor in Deutschland

Über 260 Mil­li­ar­den Euro Umsatz erwirt­schaf­tete die deut­sche Auto­mo­bil­in­dus­trie bei einer welt­wei­ten Pro­duk­tion von über 10 Mil­lio­nen Fahr­zeu­gen in 2009. Mit rund 723.000 Beschäf­tig­ten ist sie einer der größ­ten Arbeit­ge­ber. Mit ihren Aus­fuhr­über­schüs­sen hat sie einen ent­schei­den­den Anteil an Deutsch­lands star­ker Stel­lung im Export. Und mit einem F&E-Budget von knapp 21 Mil­li­ar­den Euro ist sie einer der wesent­li­chen Trei­ber für Inno­va­tio­nen. (Quelle: VDA)

Nicht nur die Auto­mo­bil­her­stel­ler, son­dern auch die Viel­zahl von Fir­men ent­lang der auto­mo­bi­len Wert­schöp­fungs­kette – Zulie­fe­rer, Händ­ler, Ban­ken, Bera­tungs­un­ter­neh­men – haben einen wesent­li­chen Anteil an der deut­schen und der glo­ba­len Wirtschaft.

Gemes­sen an der Bedeu­tung der Auto­mo­bil­in­dus­trie sind wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­che The­men der Bran­che in For­schung, Lehre und Wei­ter­bil­dung an den Uni­ver­si­tä­ten in Deutsch­land, aber auch welt­weit, stark unterrepräsentiert.

Lehr­stühle exis­tie­ren fast aus­schließ­lich an Fach­hoch­schu­len; an den for­schungs­star­ken Uni­ver­si­tä­ten ste­hen vor allem inge­nieurs­wis­sen­schaft­li­che The­men im Vor­der­grund. Doch die deut­sche Auto­mo­bil­in­dus­trie steht vor tief grei­fen­den Ver­än­de­run­gen – wie bei­spiels­weise Emis­si­ons­schutz, Roh­stoff­ver­knap­pung, Ver­än­de­rung von Absatz­märk­ten und Pro­duk­ti­ons­stand­or­ten – zu deren Manage­ment es einer pro­fun­den wirtschafts­wissenschaftlichen For­schung und Aus­bil­dung bedarf.

Das AIM hat den Anspruch, einen wesent­li­chen Bei­trag zur Schlie­ßung die­ser Lücke zu leis­ten und das füh­rende Insti­tut für Auto­mo­bil– und Mobilitäts-Management zu werden.
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